Sonntag, 31. August 2008

Lektion 1 - Wie begegnen wir einem Wolf?

Diese und andere Fragen klärten wir auf unserem Värmlandtrip in "the middle of nowhere". Mit dem Bus fuhren wir an einen großen See, mitten im Wald und dort startete unser eintägiges Abenteuer, was zahlreiche Highlights zu bieten hatte: Pilze sammeln, Bären-, Elch- und Wolfsauklärung, Bogenschießen, Kanufahren und in der Sonne liegen.
Ganz nebenbei gab es wertvolle Pfadfinder-Informationen: woran erkenne ich im Wald, dass es gleich regnet, wie finde ich immer den Süden und wieso schließen Ameisen nachts die Türen an ihrem Haufen?




Zum Mittag gab es dann - ungelogen - Elchsuppe und Elchbratwurst, die so aussieht, wie auf dem Bild. Das Gelbe ist kein Erbrochenes, sondern eine Senf-Kartoffel-Paprikasoße.
Und an dieser Stelle muss ich als Thüringerin, die die heimische Bratwurst nicht sonderlich schätzt, zugeben: so 'ne Elchwurst ist was leckeres!

Freitag, 29. August 2008

Anne macht sich schick

fürs Welcome Dinner, zu dem ein "Dresscode" angeordnet war. Türsteher gab es zwar nicht, dafür schräge Blicke für alle Jeansträger. Und das, obwohl in der Uni diniert wurde. Merkwürdig. Lecker wars trotzdem und die überschüssigen Kalorien wurden später in der Arena abgetanzt.

Mittwoch, 27. August 2008

Geburtstag am Meer

und in der Großstadt mit Bernd und Sonnenschein - tolle Mischung für die Schnapszahl.

Karlstad in the sun....


... ein bisher recht ungewöhnliches Bild, deswegen gleich festgehalten. Am Abend wird in der heimischen Küche reingefeiert.

Samstag, 23. August 2008

Typisch Schweden eben

nach einem anstrengenden Abend war heute nicht viel Energie für große Unternehmungen. Also: endlich auf zu Ikea, Bettdecke, -kissen, ein paar Küchenutensilien und den typischen Ikeakram einkaufen.





Und anschließend das wahre Schweden entdecken: 10 Minuten vom Wohnheim entfernt. Was soll man dazu noch sagen?




Mehr Bilder gibts hier

Stadterkundung...


... mit Maren aus Berlin. Wichtigste Erledigung: endlich einen Regenschirm kaufen und vor allem ein Regencap. Schwedischer Regen ist bisher nämlich kurz, aber heftig.

Die Uni

Die erste Woche war "orientation week" zum kennenlernen und zu Recht finden. Letzteres wurde uns durch Hoststudents und eine perfekte Organisation sehr erleichtert. Die Schweden sind wahrscheinlich noch klarer strukturiert, als die Deutschen. Ganz wichtig: Pünktlichkeit. Zu spät kommen kommt einem Kapitalverbrechen gleich und wird mit erheblicher Missachtung gestraft. Daran muss ich mich erst noch gewöhnen.
Ansonsten ist die Uni sehr neu und modern, existiert erst seit 1999 und so sieht sie auch aus. Auf den Gängen stehen riesige Kühlschränke und hunderte Mikrowellen, damit man sich in der Mittagspause seine Tupperdose da rein stellen kann - made bei Mutti versteht sich.

So wohn ich

Der Campus Futurum ist ein Wohnheimpark mitten im Wald, 10 Minuten Fußweg von der Uni entfernt. Und so sieht das Ganze aus:











Ich teile mir mit 10 Schweden und einer Amerikanerin diese Küche und den dazugehörigen "living room".









Und das ist mein Zimmer:

Der erste Schock















war diese Frauentoilette. Gehen die Schweden etwa zu zwei aufs Klo??? Hier wird nämlich auch nicht zwischen Männer und Frauentoilette unterschieden.
Ich habs noch nicht rausgefunden, werde das aber beobachten.

Abschied...















... aus Erfurt mit viel Licht am Himmel. Am Montag, den 18.08. um 5.25. gings dann los: mit dem Zug nach Berlin, von dort Flugzeug nach Stockholm und dann nochmal Zug nach Karlstad. Aufregend, so eine Reise in die große, weite Welt....