Sonntag, 22. Februar 2009

Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln

... war nicht mein, sondern Josefs Kommentar zu Maren, die es tatsächlich geschafft hat, durch 40cm dickes Eis eine "rainbow trout" (RegenbogenFORELLE) zu angeln. Es muss der pure Neid gewesen sein, der diesen Kommentar hervorgebracht hat. Schließlich wurde später noch lang und kontrovers über die Zubereitung eines solchen Fisches debatiert (Pfanne vs. "Rohr").
Ich blieb jedoch recht erfolglos beim Ice-Fishing. Außer eines Minifisches zog ich nicht viel aus dem Wasser. Und selbst den warf ich aus Barmherzigkeit wieder durch das Loch im Eis zurück in die Finsternis des Sees. Da war ich aber nicht die Einzige. Weder Fruchtbarkeitstänze noch bittende bzw. wütende Lockrufe brachten die Angeln zum zappeln. Ist aber auch nicht weiter schlimm, meine Begeisterung für Essen was aus dem Wasser kommt hält sich eh in Grenzen. Dafür hatten wir viel Spaß mitten auf einem tiefverschneiten See in der Nähe von Forshaga.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Wohin muss der Schnupftabak nochmal???

Es gibt Abende die man nicht vergessen, aber auch nicht weiter kommentieren will....

Donnerstag, 12. Februar 2009

Karla Kolumna is back in office

Nachdem ich meine investigativen Triebe im letzten Semester zumindest im "professionellen Sinne" sehr vernachlässigt habe, habe ich mich jetzt endlich in die Redaktion der hiesigen Studentenzeitung eingefuchs. Ab sofort gibt es auf deren Webseite einmal wöchentlich einen Blog von mir zu lesen und zusätzlich in jeder Ausgabe (erscheint einmal monatlich) eine Kolumne. Den Anfang habe ich heute gemacht mit dem "Honeymoon in Karlstad".

Dienstag, 10. Februar 2009

"Wir sind ja schließlich auch zum Spaß hier..."

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein von der ersten bis zur letzten Sekunde der Helligkeit und glitzernder Neuschnee - davon sah man in den letzten Wochen nicht viel in Karlstad. Aber heute war der große Tag des Winterwonderlands. Einer, an dem ich wieder wusste, warum ich Winter so mag, warum mir auch manchmal -12°C egal sind und warum es sich lohnt, alles stehen und liegen zu lassen um nasse Füße zu bekommen. Das Erste was in Schweden passiert, wenn die Sonne auch nur einen einzigen dünnen Strahl hinter den Wolken hervorschiebt, ist: ROLLÄDEN RUNTER! Man könnte geblendet und vom Arbeiten abgehalten werden. So saß ich in einer völlig verdüsterten Unibibliothek während hinter den schweren vollelektronischen Sonnenverdeckern das schönste Winterwetter wartete. In Maren und Josef fand ich zwei Leidensgenossen, die auch nicht gewillt waren den ersten richtigen Sonnentag des Jahres verstreifen zu lassen. Den Nachmittag verbrachten wir um und auf dem Alsternsee, der komplett zugefroren und nur von einigen Skispuren überdeckt ist. Das nennt ich "praxisorientiertes Lernen".